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Peter Knobloch

„Ich will alles auf einmal, aber mahn‘ mich zur Geduld, sag
mir selbst: Der Mensch ist reich, wenn er weiß, dass er genug hat“.

Diese Liedzeilen, mit einem aus dem Daodejing abgeleiteten Spruch („Wer Genügen kennt, ist reich.“ Kap 33.), verraten viel über ihren Autor.


Peter Knobloch (*1985, im ungarisch-sprachigen Teil Rumäniens) begeistert sich ebenso für Taiji, Bagua und Xingyi, wie für Waffentraining, Drachen- oder Wasserübungen, fürs Äußere ebenso wie fürs Innere. Seine Leidenschaft gilt neben den chinesischen Künsten ebenso der Musik  – als Sänger und Produzent des Hiphopduos „Yin & Yeah“ –, der Grafik und der Schrift. Seine Brötchen verdient der Diplom-Politologe und Kommunikationswissenschaftler derzeit in erster Linie als Programmierer und Grafiker. Zuvor war er aber auch als Journalist, in der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit (Menschenrechte) und als Mediencoach tätig.

Die Kampfkünste hat Peter mit acht Jahren für sich entdeckt. Nachdem er mehr als sein halbes Leben lang Shotokan-Karate praktiziert und später auch unterrichtet hatte – mit einem anderthalbjährigen Taekwondo-Intermezzo –,  führte ihn sein Studium zurück „an die Wurzeln seiner Heimat“. Dort machte er eine für sein Leben entscheidende Beobachtung: „Entspannte Menschen genießen das Chaos ihrer Freiheit“.

Ja, es geht auch anders. Anders als in Deutschland. Weniger geplant und geordnet. Weniger mit dem Kopf durch die Wand, von Willenskraft,  Vernunft und Zielstrebigkeit getrieben. Während seines Auslandsjahres im siebenbürgischen Cluj/Klausenburg wurde ihm bewusst: Die besten Dinge im Leben (sind gar keine Dinge) und kommen zu einem, wenn man sie lässt.  Er realisierte, dass ihm in der deutschen Gesellschaft das Gleiche fehlte, was ihm auch im Shotokan-Karate fehlte: Das Weiche, das Empfangende, das Spontane und Flüssige. Das Yin. Wie im Großen so im Kleinen.

Eigentlich hatte er mit der Kampfkunst abgeschlossen, Turniere hatte er zahlreiche gewonnen und verloren. Pokale von ersten Plätzen auf Landesmeisterschaften verstauben im Keller. Aber als er sah, wie sehr das Taiji und Qigong seinen Vater, Levente Knobloch, stärkte, wurde er neugierig. Wie der Zufall/das Dao so wollte, deckten sich die philosophischen Prinzipien des Daoismus mit seinen Beobachtungen. Und so kam das  TaijiDao zu ihm und beschenkte ihn sogar. Die Mutter seiner Tochter Luise lernte er dienstags beim Nei Dan Gong mit Tobias Puntke kennen.

Qualifikationen:

  • Kurleiter TaijiDao (Taiji, Xingyi, Bagua) , 3. Duan (2018)
  • Ausgebildet und unterrichtet von zahlreichen Lehrern/Meistern: Groß-Meister Shen Xijing, Shen Rui, Tobias Puntke, Christian Wiese, Jens Daniel, Stefanie Reitzig, Timo Arendt, Jan Finke, Sebastian Kellers, Levente Knobloch
  • Diplom-Sozialwissenschaftler (Politikwissenschaft/Kommunikationswissenschaften/Europastudien)
  • Shotokan-Karate 2. Dan (2001-2010) Lehrer für Kinder, Anfänger, Fortgeschrittene Oberstufe)